Archive for the ‘Zeitgeist’ Category

Nicht so smartes Medienbusiness?

Monday, May 7th, 2007

“Die waren erst mal geschockt. Die hatten ja nicht einmal gewusst, dass die Optionen wegfallen, wenn ich freiwillig gehe. Die dachten, der Vertrag wäre wasserdicht.”
Max Buskohl, der sich freiwillig von DSDS verabschiedete im sehr lesenswerten Stern-Interview mit ein paar netten Hintergründen. Die Musik seiner Band Empty Trash ist aber nicht so besonders, wenn man ehrlich ist, sogar richtig üble Rocksoße. Einen Produzenten brauchen sie allein schon damit der ihnen mal das Timing grade zieht.

Danke Re:publica

Wednesday, April 18th, 2007

Auch wenn der Re:publica an einigen Stellen vorgeworfen wird, sie sei lahm, langweilig und überhaupt alle Blogger dort ziemlich selbstreferentiell gewesen (”Blogger sprechen mit Bloggern übers Bloggen” – hm, ja, stimmt) ist mir das ziemlich egal, in die besten Clubs kommen eben auch nicht alle rein und die drin sind, sprechen darüber wie toll es ist, drin zu sein. Ist es auch. Wenn man drin ist.

Ich habe mich auf jeden Fall sehr wohl gefühlt in dieser loggeren Atmosphäre im Kontakthof oder im “Nerdgeschoss” wo es sich eben so vertraut anfühlte, weil sich alle, zumindest irgendwie, schon kannten. Dass das aber überhaupt nicht repräsentativ für die “deutschen Blogger” war, ist ja sonnenklar und das hat auch niemand behauptet. Das war vielleicht eine irgendwie lose gekoppelte Szene, aber ganz viele waren eben auch nicht da. So und um mal ein bisschen Social Networking zu betreiben, danke ich für die netten Gespräche und Inspirationen: Markus, Jan Schmidt, Falk, Steffen Büffel, Florian, Robert, Oliver, Pit und Nico.

Noch zwei Anmerkungen zu von mir besuchten Panels:
Bei der Diskussion über Politik hätte ich gerne noch über die Verwendung von Kommunikation gesprochen, denn man kann viel reden, vor allen Dingen im Internet, Entscheidungen werden dennoch woanders getroffen und warum soll dann ein Gespräch im Netz mehr wert sein als das der Politiker auf der Straße? Für mich gibt es da keinen Unterschied und auch keine “Verpflichtung” der Politik, das Netz zu nutzen. Höchstens, wenn sie sich kulturell damit identifizieren.

Die Jungs, die über Games gesprochen haben, bewiesen leider wenig Fantasie, bei jeder tollen Idee aus dem Publikum, wie die Spiele der Zukunft aussehen könnten, wiegelten sie zynisch ab. Geht nicht, passt nicht, überhaupt nicht drin. Ein bisschen mehr Enthusiasmus bitte, das nächste Mal!

Außerdem ist die Tasche von Tim Pritlove gestohlen worden, voll mit wertvollen Dingen. Das ist Scheiße und wer dafür sorgen kann, dass sie wieder auftaucht, sollte das tun. Die ganze Geschichte bei Tim.

re:publica

Thursday, April 12th, 2007

Wow, this is what I call impact, look at the Technorati searches to the right.
I guess I do not necessarily have to say much myself in this case, just that re:publica is a nice conference about life on the net with a good vibe and surprisingly many girls (usually, you’ll only find guys on this web 2.0bloggingcastingmediachanging digitalworldrevolution things..) See some pics or read about it. Or ask me later when you see me personally. But the coolest, most instant and somehow closest tool to get an impression on what’s going on at the conference is the very twittery live comment tool of the lectures via SMS.

Stylewalker on Twitter

Thursday, March 22nd, 2007

Yo, I’m on Twitter talking nonsense, add me if you want.

Google and Gapminder

Monday, March 19th, 2007

Remember, when I wrote about Gapminder and TED Talks here? Obviously, Google must be reading here and took the article as a solid fundament to purchase the visually statistics analyzing software firm.

re:publica – conference about “living on the net” in Berlin

Wednesday, March 7th, 2007

re:publica bannerTwo guys that are not only very respected by me but also by a whole bunch of also very respectable internet people organize an event in Berlin to talk about “living on the net”. Johnny Haeusler (Spreeblick) and Markus Beckedahl (newthinking, netzpolitik) gather many wise und witty heads to talk about culture on the net, the power it can give to people, about blogging, communities, citizen journalism, how to join small pieces, liberate yourself and have a lot of fun doing so. Read about the conference on re-publica.de.

German swearwords

Thursday, February 22nd, 2007

For those of you who enjoy a little wordplay from time to time and are fascinated by German zusammengesetzte Hauptwörter (Mark Twain loved them too, read his masterpiece “The awful German language“) here’s a little thought:

German composed swear words don’t sound so mean anymore if you just interchange the two main vocals, actually, they sound quite cute.
Some examples.
Schwunzlatscher – Pessnilke – Sickgesacht (haha, reminds me of Bastian Sick) and Flichwachser. Hey, here’s one that get’s even stronger: Wurmdascher!

Saidly enough, it doesn’t work with Flachzange, Vollpfosten or Kackbratze.
Any more creative ideas here?